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Freeride-Saison 2025-26: WSV-Athletinnen auf internationalem Parkett

Sarah Bacher und Marie Loidl zeigen starke Leistungen in der Freeride-Saison 2025/26

Eine herausfordernde, aber erfolgreiche Freeride-Saison liegt hinter dem WSV: Sarah Bacher sammelte auf der Freeride World Tour erste Erfahrungen auf höchstem Niveau, Marie Loidl holte bei den Qualifier-Bewerben sogar ihren ersten Sieg – und auch der heimische Nachwuchs zeigt sich in starker Form.

Marie Loidl auf Platz 1 beim Siegerpodest | © Mia Knoll

Trotz schwieriger Schneebedingungen und einiger Absagen blickt der WSV auf eine starke Freeride-Saison zurück – mit zwei Athletinnen, die auf der internationalen Bühne auf sich aufmerksam gemacht haben.

Harte Saison auf der internationalen Bühne

Die Freeride World Tour gilt als höchste Wettkampfserie im Freeride-Sport und führt die besten Riderinnen und Rider über spektakuläre Stopps von Europa bis Alaska. Gefahren wird abseits präparierter Pisten in steilem, technisch anspruchsvollem Gelände, wobei Kreativität, Linienwahl und Kontrolle entscheidend sind. 

Sarah Bacher konnte sich als zweite Snowboarderin (nach Manuela Mandl, Weltmeisterin 2018) in diesem hochkarätigen Feld behaupten und sammelte mit den Plätzen 6. (Baqueira Beret) und 7. (Val Thorens) wichtige erste Erfahrungen auf der Freeride World Tour. 

Auch Marie Loidl überzeugte im erweiterten Wettbewerbssystem der Tour. Über die FTW Qualifier-Bewerbe, die als Einstiegsklassen zur World Tour dienen, zeigte sie starke Leistungen und sammelte wertvolle Erfahrung auf internationalem Niveau. Mit einem 3. Platz (Sauda) und einem Sieg (Kaunertal) für sie ihre ersten Podestplätze ein. Diese Bewerbe sind entscheidend für den Aufstieg in die Eliteklasse, da sich die besten Athletinnen für die nächste Saison der World Tour qualifizieren. 

Qualifier-Serie als Sprungbrett

Die Qualifier-Events der Freeride-Struktur bilden die Basis für den internationalen Nachwuchs- und Leistungssport. Hier messen sich aufstrebende Athletinnen mit erfahrenen Ridern, um sich für die Challenger-Serie und letztlich für die World Tour zu qualifizieren. Besonders in Europa ist die Dichte an hochklassigen Bewerben groß, wodurch sich ein stetig wachsendes Leistungsniveau entwickelt.

Marie Loidl nutzte diese Plattform 2026 gezielt, um sich mit Top-Platzierungen in Szene zu setzen. Die Kombination aus technischem Können, taktischer Linienwahl und steigender Konstanz macht sie zu einer vielversprechenden Athletin für kommende Saisonen.

Nachwuchsarbeit in Österreich als Erfolgsbasis

Ein wesentlicher Faktor für die positive Entwicklung des Freeride-Sports in Österreich ist die gezielte Nachwuchsarbeit. Vereine wie Union Four Elements leisten hier einen wichtigen Beitrag.

Mit dem „Wild Ride“ Rookie Contest 2026 am Hochkar wurde ein neuer Impuls für den heimischen Nachwuchs gesetzt. Junge Riderinnen und Rider konnten unter Wettkampfbedingungen ihr Können zeigen – bewertet wurden unter anderem Kreativität, Linienwahl, Technik sowie Air & Style. 

Snowboarderin bei Abfahrt durchs Gelände | © Mario Lange
Gewinnerinnnen mit Preisen | © Mario Lange
Snowboarder bei Abfahrt durchs Gelände | © Mario Lange
Gruppenfoto Wild Ride 2026 | © Mario Lange

Parallel dazu unterstreichen internationale Nachwuchsbewerbe wie die Junior-Events der Freeride Junior World Championships 2026 in Kappl die Bedeutung Österreichs als Ausbildungsstandort. Hier treffen die besten Nachwuchsathlet:innen aus über einem Dutzend Nationen aufeinander und zeigen die Zukunft des Sports. 

Die Saison 2026 bestätigt: Österreichs Freeride-Szene ist breit aufgestellt und entwickelt sich kontinuierlich weiter. Während Athletinnen wie Sarah Bacher bereits auf der größten Bühne des Sports bestehen, rücken mit Fahrerinnen wie Marie Loidl ambitionierte Talente nach.

In Kombination mit einer starken Nachwuchsarbeit, von lokalen Rookie-Contests bis hin zu internationalen Junior-Weltmeisterschaften, schafft Österreich optimale Voraussetzungen, um auch in Zukunft im Freeride-Sport eine bedeutende Rolle zu spielen.