Nach einer schweren Schulterverletzung und einer verkorksten Saisonen stand die Karriere von Lukas Pachner schon auf der Kippe, doch der Top Athlet aus dem Wiener Landesskiverband arbeitete hart an seiner psychischen und physischen Verfassung. Nach vier Top-8-Resultaten in dieser Saison schaffte er den lange ersänten Podestplatz! Vier turbolente Jahre (COV Saisonen, Studienabschluss, Schulterverletzung) musste er auf diese 2. Platz warten. Genau wie vier Jahre zuvor war die Rennentscheidung hauchdünn. 6 Hundertstel trennten ihm vom Sieger. Erst auf den letzten Metern des großen Finales wurde Pachner noch vom Franzosen Julien Tomas abgefangen und holte damit als Zweiter sein erstes Weltcuppodium in einem Einzelrennen seit Bakuriani (GEO) 2021. Dritter wurde der Franzose Loan Bozzolo.
Nicht nur sportliche Höhen, sondern auch schwierige Phasen prägten Pachners Karriere: Nach einer schweren Hüftverletzung, die zwischenzeitlich ein Karriereende zur Diskussion stellte, kämpfte er sich zurück in die Weltspitze. Hinzu kamen Schulterverletzungen, die zwei Operationen und langwierige Reha-Phasen erforderten. Trotz dieser Rückschläge kehrte er wieder voll leistungsfähig zurück und zeigte internationale Top-Leistungen. Getragen von einem starken familiären Rückhalt, der ihn über alle Phasen seiner bisherigen Karriere unterstützte, steht er in Livigno noch einmal am Start.
Neben zahlreichen Weltcup-Top-Resultaten und Podestplätzen gehört die Teilnahme an drei Olympischen Spielen zu den größten Highlights seiner Laufbahn. Ein Meilenstein, der seine Beständigkeit und Leistung im internationalen Snowboardcross unterstreicht.
Auch bei Weltmeisterschaften zeigte Pachner gute Leistungen und konnte mit Rang 13 bei der WM 2025 im Engadin (SUI) sein bestes WM-Resultat einfahren.
Weitere WM-Platzierungen:
• 2017 Sierra Nevada (ESP): 36. Platz Einzel, 6. Platz Team.
• 2019 Park City (USA): 26. Platz Einzel.
• 2021 Idre (SWE): 17. Platz Einzel.
• 2025 Engadin (SUI): 13. Platz Einzel.
Heute steht Lukas Pachner exemplarisch für einen eigenen Weg abseits klassischer Leistungszentren. Er verkörpert damit seinen „Wiener“ Erfolgsweg im Wintersport. Entdeckt im Schulsport, begleitet und gefördert vom Wiener Skiverband, gestützt durch Familie und privates Umfeld führt der Weg bis zu seinen dritten Olympischen Spielen auf der größten Bühne des internationalen Snowboardcross.
FIS Europacup Snowboardcross
• Mehrere Siege
• 2014/15 2. Platz EC Gesamtwertung
• 2015/16 3. Platz EC Gesamtwertung
FIS Weltcup Snowboardcross
• Weltcup-Debüt: 2015
• 3 Weltcup-Podestplätze (Einzel):
• Langjähriger Fixstarter im ÖSV-Nationalteam Team / A - Kader
• Bestes Weltcup-Gesamtergebnis: 7. Platz (2024/25)
Weltmeisterschaften
• 2017 Sierra Nevada (ESP): 36. Platz Einzel | 6. Platz Team
• 2019 Park City (USA): 26. Platz Einzel
• 2021 Idre (SWE): 17. Platz Einzel
• 2025 Engadin (SUI): 13. Platz Einzel (bestes WM-Resultat)
Olympische Spiele
• 2018 Pyeongchang: 39. Platz
• 2022 Peking: 20. Platz
• 2026 Mailand–Cortina: 3. Olympiateilnahme – Karriere-Highlight